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Das neue katholische Zentrum ist fertig

Im neuen Franziskuszentrum wird am Sonntag hoher Besuch aus Chur erwartet. Dann wird die Fertig­stellung des 7-Millionen-Projektes mit einem Festgottesdienst gefeiert.

Ein Innenhof mit Bäumen ist der neue Mittelpunkt des Zentrums.
Ein Innenhof mit Bäumen ist der neue Mittelpunkt des Zentrums.
Sibylle Meier

Keine barocke Opulenz, sondern formale Nüchternheit mit einigen Farbtupfern dominiert das neue Franziskuszentrum von Bassersdorf. Es ist dies das katholische Kirchenzentrum, wo früher auch Gemeindeversammlungen stattgefunden haben. Der als Provisorium errichtete Kirchenbau stammt aus den 70er-Jahren. «Wir mussten etwas tun», sagt Gemeindeleiterin Ute van Appeldorn. Seit gut 40 Jahren ist am Gotteshaus nicht viel gemacht worden, zudem war der Platz für die Kirchenmitarbeiter im alten Pfarrhaus sehr eng.

Aufregung hat sich gelegt

Das 7-Millionen-Projekt hatte anfänglich heftige Diskussionen ausgelöst, vor allem weil es dazu keine Urnenabstimmung gab, sondern lediglich eine Kirchgemeindeversammlung. Ein Nachtragskredit in sechsstelliger Höhe sorgte im Dezember noch einmal für Aufregung. Aber Finanzfragen können die lokalen Katholiken nicht aus der Ruhe bringen. Jedenfalls konnten sie alles ohne zusätzliches Fremdkapital finanzieren und den Steuerfuss aktuell gar um einen Prozentpunkt senken. Nach sieben Jahren der Planung und des Bauens hat Gemeindeleiterin van Appeldorn zusammen mit dem Pfarreisekretariat, der Jugendarbeit und den Katechetinnen im kürzlich fertiggestellten Erweiterungsbau neue Büros und Arbeitsräume bezogen. «Hier sind wir viel näher bei den Leuten», freut sich die Deutsche, die seit fast zehn Jahren in Bassersdorf tätig ist.

Auf einem Rundgang zeigt sie ihr neues Arbeitsumfeld. Als neuer Mittelpunkt ist ein mit Kirschbäumen bepflanzter Innenhof entstanden, der den modernen Neubau mit der bestehenden Kirche verbindet. Es ist kein Zufall, dass dieser Ort an einen klösterlichen Kreuzgang erinnert. Gleich nebenan liegt ein neuer Bistroraum, der multifunktional genutzt werden kann. Im modernen Neubau befinden sich ansonsten nebst den Pfarreibüros auch ein Jugendraum, eine unterteilbare Notwohnung sowie Schul- und Sitzungsräume. Alles präsentiert sich funktional und zurückhaltend. Durchbrochen wird das Ganze von einem besonders bunten Erscheinungsbild der Toiletten, der Kaffeenischen sowie der Gemeinschaftsküche.

Auch die alte Kirche nebenan ist umgestaltet worden. Neuer Blickfang ist ein dreiteiliges Altarbild samt Tabernakel, geschaffen von einer chilenischen Künstlerin. Morgen Sonntag wird Bischof Vitus Huonder die Kirche am grossen Festgottesdienst segnen.

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