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Das Stadtparlament plant das grosse Lichterlöschen in den Quartieren

Der Gemeinderat fordert fast unisono dunklere Quartierstrassen von Mitternacht bis frühmorgens. Das sei kein Klimavorstoss, sagt der Urheber aus der GLP. Es gehe darum, die Lichtverschmutzung zu mindern.

Die Lampen in den Quartieren sollen weniger lang brennen, um die Lichtverschmutzung zu senken – und nebenbei auch den Energieverbrauch.
Die Lampen in den Quartieren sollen weniger lang brennen, um die Lichtverschmutzung zu senken – und nebenbei auch den Energieverbrauch.
Archiv/Christian Beyeler

57 aller 60 Gemeinderatsmitglieder aus allen Parteien haben die Forderung unterschrieben, das kommt einem Rekord gleich. «Offenbar habe ich in ein Wespennest gestochen», sagt GLP-Gemeinderat Markus Nater, der Initiant und Erstunterzeichner des Postulats.

«Und andere Ratsmitglieder haben dieselben Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten wie ich selber.» Diese Rückmeldungen sagen laut Nater: Wir wollen im Wohnquartier keine Strassenlampen, die die ganze Nacht durch brennen. Und wir wollen mitreden, wenn Neuerungen geplant sind. Es dürfe nicht sein, findet Nater, dass Stadtwerk neue LED-Leuchten montiere und diese ab Mitternacht bis in den Morgen einfach auf 50 Prozent dimme.

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