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Dem EHCW fehlt es an Zähigkeit

Der EHC Winterthur muss zwingend besser verteidigen, wenn er in der Swiss League bleiben will. Das hat sich am Samstag bei der 0:7-Niederlage in Kloten einmal mehr gezeigt.

In der Defensive am Limit: Silvan Hess (links) und EHCW-Goalie Tim Guggisberg wehren sich gegen den Klotener Marco Lehmann.
In der Defensive am Limit: Silvan Hess (links) und EHCW-Goalie Tim Guggisberg wehren sich gegen den Klotener Marco Lehmann.
Leo Wyden

Zweimal 1:7, einmal 2:8 und am Samstag nun 0:7. Mit dem Gesamtskore von 3:29 verlor der EHC Winterthur die vier Qualifikationsspiele gegen Kloten. Das ist ziemlich krass, auch wenns der Vergleich zwischen der klar besten Mannschaft der Liga mit der zumindest im Moment schlechtesten ist. 4,76 Tore kassiert der EHCW diese Saison pro Spiel, das ist mehr als in der allerersten Saison in der zweithöchsten Spielklasse, als die Winterthurer noch weitgehend mit einer Mannschaft bestehend aus Erstliga-Spielern antraten. Und weil sich seither mit der Einführung der Mysports League einiges getan hat, muss man wohl folgern: Mit solchen Defensivleistungen wird der EHCW in einer allfälligen Ligaqualifikation ebenso wenig bestehen können wie in der Swiss League. Das wiederum bedeutet: Ob der EHCW absteigt oder nicht, wird weniger davon abhängen, ob er Spieler wie die länger ausfallenden Toptorschützen Riley Brace und Tim Wieser ersetzen kann (die bis zur Ligaqualifikation vielleicht wieder spielen können), sondern davon, ob er besser verteidigt.

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