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Der Anspruch, die Überraschung zu werden

Umberto Romano steht mit 44 Jahren, nach erst einem halben Jahr als Chef beim FCW, noch immer am Anfang seiner Karriere als Trainer in einer Profiliga. Also steht er zu Beginn seiner ersten vollen Saison auch ganz persönlich vor einer Bewährungsprobe.

Vollgas in jedem Training und in jedem Spiel: Das will Trainer Umberto Romano vom FCW sehen.
Vollgas in jedem Training und in jedem Spiel: Das will Trainer Umberto Romano vom FCW sehen.
Urs Kindhauser

Romano war als Spieler sehr wohl eine Persönlichkeit, wenn auch eher in der Challenge als in der Super League. Also war er in seinen letzten Jahren auf der Schützenwiese auch Captain des FCW. Als Trainer ist er noch immer in der Ausbildung, die Uefa-Pro-Lizenz zu erwerben, das höchste und für einen Job in der Football League entscheidende Diplom.Natürlich ist auch ihm klar, dass die Saison, die heute beginnt, für ihn bedeutend ist – die erste, die er als Trainer eines Profiklubs beginnt, mit einer Mannschaft, die (auch) er geformt hat. Mit der er zeigen will, dass seine Handschrift auf Dauer zu erkennen ist – so wie sie im Frühjahr schon in mehr als nur Ansätzen, aber noch zu wenig auf Dauer zu sehen war. Auf Romano ruht die Erwartung, die Hoffnung, dass es der FCW endlich mal wieder schafft, die Mentalität eines Winnerteams zu zeigen und damit aus dem Kreislauf der letzten Jahre auszubrechen. Zuletzt war dies im Kalenderjahr 2012 zu sehen, mit Abwehrchef Savvas Exouzidis, von jener Mannschaft, die monatelang die beste der Liga war und im Cup-Halbfinal beinahe den FC Basel rausgeworfen hätte.

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