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Der EHCW bringt sich selber um seinen Lohn

Der EHC Winterthur führt gegen La Chaux-de-Fonds 3:1 und ist auf dem Weg zum Sieg. Wegen einer Disziplinlosigkeit aber verliert er noch 3:5.

Der EHCW verteidigte sein Tor mit viel Einsatz, musste sich aber trotzdem geschlagen geben.
Der EHCW verteidigte sein Tor mit viel Einsatz, musste sich aber trotzdem geschlagen geben.
Madeleine Schoder

Es braucht einiges, bis die Emotionen in der Zielbau-Arena so hochgehen, dass Becher aufs Eis fliegen. Am Dienstagabend aber war der Ärger gross. Er galt den Schiedsrichtern. Die haben gegen den EHCW 80 Strafminuten verhängt, gegen La Chaux-de-Fonds 31. Man muss aber sagen: Die Schiedsrichter haben dem EHCW im Schlussdrittel zwar nicht geholfen – sie hätten es tun können, als Riley Brace unmittelbar vor dem Ausgleich La Chaux-de-Fonds’ zu Fall gebracht wurde oder auch bei der einen oder anderen umstrittenen Szene – aber den Match haben nicht sie entschieden. Sondern Verteidiger Pascal Blaser, der knapp neun Minuten vor Schluss für ein wirklich saudummes Revanchefoul völlig zu Recht mit einer 5-Minuten-plus-Spieldauer-Disziplinarstrafe vom Eis geschickt wurde.

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