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Der FCW – eine einzige Enttäuschung

Der FCW leistete sich wieder mal einen Fehlstart. Schon nach neun Minuten lag er gegen den Erstligisten SR Delémont 0:2 zurück. Am Ende aber schied er mit einer völlig verdienten 2:4-Niederlage aus dem Cup aus. Er beging einfach zu viele individuelle Fehler.

Er erwischte einen schwarzen Tag: FCW-Verteidiger Guillaume Katz.
Er erwischte einen schwarzen Tag: FCW-Verteidiger Guillaume Katz.
Heinz Diener

Der Gesamteindruck vom FCW an diesem teilweise verregneten Anlass im Jura war eindeutig, er erlaubt keinerlei unterschiedliche Interpretationen: Wer gegen eine Mannschaft, die zwei Klassen tiefer wirkt, einfach so verliert, als wär es das Normalste der Welt. Wer sich nicht auf unvermutete Wunderdinge, die dem Gegner zugefallen sein könnten, oder missliebige Schiedsrichterentscheide berufen darf, der hat seine Pflicht nicht erfüllt, und zwar überhaupt nicht. Da reicht nicht annähernd als Begründung, dass mit dem gesperrten Skorer Silvio der wichtigste Spieler fehlte.Begonnen hatte der FCW die Saison ja mit zwei Niederlagen gegen Aussenseiter, als er sich – wie schon zu oft unter Umberto Romano – mit frühen Gegentoren in Rücklage versetzte. Diese Schwäche liess er in den letzten Matches nicht mehr erkennen – bis sie gestern wieder auftrat. Und das in einem so seltenen wie vorentscheidenden Ausmass. Nach neun Minuten lag der FCW 0:2 zurück, nach einer Art von Abwehrarbeit, die einfach unzureichend war. Bis zur Pause war keine Reaktion darauf zu erkennen. Die Jurassier des Trainers Mario Cantaluppi dürften selbst gestaunt haben, wie locker sie diesen Vorsprung über die Zeit brachten.

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