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Der Hausmann mit der harten Rechten

Der mehrfache Thaibox-Champion Azem Maksutaj lebt heute ein geruhsames Leben als Trainer und als Hausmann in einer Winterthurer Aussenwacht. Doch noch glimmt es im Kämpfer-Herz des 43-Jährigen. Stimmten die Bedingungen, stiege er für einen letzten Fight zurück in den Ring.

Entspannt gerne auf seiner Terrasse, unter Palmen und mit Panoramablick: Thaibox-Trainer Azem Maksutaj mit seinem Sohn Klevis (4).
Entspannt gerne auf seiner Terrasse, unter Palmen und mit Panoramablick: Thaibox-Trainer Azem Maksutaj mit seinem Sohn Klevis (4).
Johanna Bossart
Der Ex-Thaibox-Kämpfer ist heute «Teilzeit-Pensionär»
Der Ex-Thaibox-Kämpfer ist heute «Teilzeit-Pensionär»
Johanna Bossart
Samstagabend, 7. November 1998: Azem Maksutaj (rechts) in Aktion gegen seinen französischen Herausforderer Moussa Sissoko im WM-Kampf im Leichtschwergewicht (bis 79 kg). Azem gewann den Kampf und verteidigte somit seinen WM-Titel.
Samstagabend, 7. November 1998: Azem Maksutaj (rechts) in Aktion gegen seinen französischen Herausforderer Moussa Sissoko im WM-Kampf im Leichtschwergewicht (bis 79 kg). Azem gewann den Kampf und verteidigte somit seinen WM-Titel.
Christoph Ruckstuhl, Keystone
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Ein über zwei Meter grosser glatzköpfiger Hühne, 125 Kilogramm schwer, hat ihn in die Ecke des Rings gedrängt und schlägt wuchtig auf Azem Maksutaj ein, der in der Deckung kauernd fast zwei Köpfe kleiner ist und einsteckt.

Doch dann taumelt der Berg plötzlich – und fällt, getroffen von einer blitzschnellen Rechten. 14 Jahre liegt der Kampf gegen Björn «The Rock» Bregy nun zurück und es war bei weitem nicht Maksutajs härtester. Doch er erinnert sich noch genau daran. «Die rechte Gerade war meine stärkste Waffe», brummelt er, ballt die Faust und grinst sein breites zufriedenes Grinsen.

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