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«Der Kampf für die Jungs hat sich gelohnt»

Weil er sich von den Behörden übergangen und als Vater diskriminiert fühlte, wandte sich ein geschiedener Vater vor 20 Jahren an den «Landboten». Das Sorgerecht für seine beiden Söhne, das ihm damals verwehrt wurde, erhielt er später doch noch. Rückblick auf eine Lebens- und Leidensgeschichte.

Deborah Stoffel

Vor zwanzig Jahren entschied ein Gericht, das Sorgerecht seiner Ex-Frau zu übertragen. Von da an durfte Manuel Rossi* seine Söhne, die damals 7 und 8 Jahre alt waren, nur noch an zwei Wochenenden im Monat sehen, von Samstag 14 Uhr bis Sonntag 20 Uhr. Für Rossi war das viel zu wenig, er kämpfte und argumentierte, aber vergeblich. Rossi fühlte sich weder vom Richter noch vom Erziehungsbeistand verstanden, und als Vater nicht respektiert. Ende Dezember 1996 erzählte Rossi sein Schicksal im «Landboten». Er wolle nicht nur ‹Zahlvater› sein, sagte er damals. «Wenn ich da gewusst hätte, wie glücklich ich jetzt bin – ich hätte es nicht geglaubt», sagt er heute.

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