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Der Lohn – ein absolutes Spitzenspiel

Der FCW schlug nach einer hervorragenden ersten Halbzeit Rapperswil-Jona 3:2 (2:0) und hielt sich damit in der Spitze der Challenge League. Der Lohn dafür: Am Freitag kommt Servette zum absoluten Topspiel auf die Schützenwiese. Der Zweite empfängt den punktgleichen Ersten.

Der Luzerner Nachwuchsmann Remo Arnold (Zweiter von links) war der vielleicht Beste überhaupt im Team des FCW.
Der Luzerner Nachwuchsmann Remo Arnold (Zweiter von links) war der vielleicht Beste überhaupt im Team des FCW.
Heinz Diener

Als gestern zur Pause gepfiffen wurde, war die FCW-Gemeinde so zufrieden wie schon lange nicht mehr. Ihre Mannschaft führte zwar «nur» 2:0, was im Verhältnis zu ihrer spielerischen Überlegenheit und dem Plus an Torchancen eigentlich zu wenig war. Aber sie hatte, nach dem ersten gegnerischen Fehler in der 11. Minute in Führung gegangen, eine Kollektivleistung geboten, die sich sehen liess. Spielerisch war sie gut, läuferisch gar überzeugend, alles hatte der FCW unter Kontrolle. Ihn brauchte ja nicht zu kümmern, was beispielsweise den gegnerischen Trainer Urs Meier noch lange nach Spielschluss ärgerte: Der Fehlpass seines Routiniers Stéphane Nater, der Taulant Seferi die Gelegenheit gab, den Kollegen Luka Sliskovic freizuspielen. Der schloss alleine vor Andrea Guatelli ab – so präzis und kühl, wie man es von ihm gerne öfter sähe. Das 2:0 liess dann länger als nötig auf sich warten, aber es fiel doch noch vor der Pause: Luca Radice schlug eine Ecke; von hinter dem weiteren Torpfosten legte Sead Hajrovic den Ball zurück; in der Mitte brauchte ihn Gabriel Isik nur noch ins Tor zu schlagen. Es war der zweite Treffer des jungen Verteidigers in der Challenge League. Den ersten hatte er, zum 1:0 im Hinspiel in Rapperswil geschossen – nach einem Corner.

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