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Der Sieger dieser WM heisst: Faustball

Trotz Platz 4 der Schweiz war die WM auf der Schützenwiese ein Erfolg.

Die Weltmeisterschaft, die bisher grösste in der Geschichte des Faustballs, ein voller Erfolg: Knapp 30 000 Zuschauer kamen an den sieben Tagen zu den Spielen auf die Schützenwiese.

Die Weltmeisterschaft, die bisher grösste in der Geschichte des Faustballs, ein voller Erfolg: Knapp 30 000 Zuschauer kamen an den sieben Tagen zu den Spielen auf die Schützenwiese. Bild: Fabio Baranzini

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Die Schweizer Faustballer waren angetreten, um in Winterthur Weltmeister zu werden. Am Ende allerdings standen sie mit leeren Händen da: Im Spiel um die Bronzemedaille vor gut 5800 Zuschauern wurden sie von Brasilien 4:0 bezwungen. «Wir brachten die Leistung auf allen Positionen nicht. Wir haben es vergeigt – alle inklusive Staff und Trainer», urteilte Nationaltrainer Oliver Lang.

Die grosse Kulisse an der Heim-WM konnte die Schweizer offensichtlich nicht, wie erhofft worden war, beflügeln. Sondern sie wirkte viel eher belastend. «Die ganze Woche über sind wir nicht richtig ins Spielen gekommen», meinte Ueli Rebsamen, der Teamcaptain, der wie Lang aus Elgg stammt.

Österreicher eine Klasse für sich

Im Final setzten sich die Deutschen 4:0 gegen Österreich durch und feierten damit ihren zwölften WM-Titel, den dritten in Serie. Sie waren eine Klasse für sich.

Abgesehen vom 4. Platz der Schweizer war diese Weltmeisterschaft, die bisher grösste in der Geschichte des Faustballs, ein voller Erfolg. Knapp 30 000 Zuschauer kamen an den sieben Tagen zu den Spielen auf die Schützenwiese, auf 20 000 hatte das Organisationskomitee gehofft. Deutschland wurde Weltmeister, aber der klare Sieger des Turniers ist die Sportart selbst. (ust)

Erstellt: 18.08.2019, 19:06 Uhr

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