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Die 89. – die Minute des Luka Sliskovic

Kurz vor Schluss des Spitzenspiels gegen Lausanne vor 5200 Zuschauern schoss Sliskovic das 1:1 für den FCW. Es war ein Traumtor und sehr verdient.

Später Ausgleich, grosser Jubel: Luka Sliskovic erzielte das 1:1 mit einem fulminanten Weitschuss.
Später Ausgleich, grosser Jubel: Luka Sliskovic erzielte das 1:1 mit einem fulminanten Weitschuss.
Madeleine Schoder

Vor einer Woche in Chiasso war Luka Sliskovic in der 64. Minute eingewechselt worden. Er sollte den Joker spielen, es war ein 0:1 gegen den Abstiegskandidaten aufzuholen. In der 89. Minute erfüllte «Slisko» seine Aufgabe, aus wenigen Metern schob er einen Flachpass Davide Callàs über die Linie.

Gestern, im Spitzenspiel auf der heimischen Schützenwiese gegen Lausanne, wurde Sliskovic, Österreicher aus Sursee, nach 76 Minuten eingewechselt. Diesmal war die Hoffnung, er könne das 0:0 aufbrechen, was insofern nicht unverdient gewesen wäre, als der FCW bis dahin mehr offensiven Aufwand als die betont vorsichtigen Waadtländer getrieben hatte. Aber fünf Minuten später stands 0:1; Joël Geissmann, auch er eine knappe Viertelstunde vor Schluss eingewechselt, schien Lausanne zum bedeutsamen Sieg geschlossen zu haben. Und dann, wieder in der 89. Minute, fiel der Ball nach einem zu kurz abgewehrten Freistoss auf Sliskovics linken Fuss, seinen besseren. Wie er die Kugel in die linke hohe Ecke des Tores drosch, entschädigte die FCW-Gemeinde allein für den Besuch. Statt einer Niederlage, die sie drei Punkte hinter Lausanne zurückgeworfen hätte, durften die Winterthurer wieder ein 1:1 verbuchen. «Wir sind weiter vorne dabei», stellte Trainer Ralf Loose ein paar Minuten später fest. «Vorne dabei» heisst: Der FCW ist weiterhin gleichauf mit dem Tabellenzweiten aus der Waadt, er lässt Fussball-Winterthur die Hoffnung auf einen spannenden Frühling.

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