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Die Reformierte Kirche soll genauer hinschauen, wie sie ihr Geld anlegt

Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich musste nach einem Rechtsstreit offenlegen, wie sie ihr Vermögen investiert hat. Ein neues Reglement soll sicherstellen, dass keine zweifelhaften Investitionen getätigt werden.

Wegen umstrittener Geschäfte mit Wasser soll die Kirche nicht in Nestlé investieren, fordern Kritiker.
Wegen umstrittener Geschäfte mit Wasser soll die Kirche nicht in Nestlé investieren, fordern Kritiker.
Jean-Paul Guinnard

«Über die Grenzen unserer Kirche hinaus sind wir bestrebt, dem Wohl aller Menschen zu dienen», heisst es auf der Webseite der Reformierten Kirche Kanton Zürich. Was gut tönt, ist in der Praxis nicht immer ganz einfach umzusetzen. Darf die Evangelisch-reformierte Kirche beispielsweise in einen Rohstoffkonzern investieren, der zweifelhafter Geschäftspraktiken beschuldigt wird? Darf sie Nestlé-Aktien halten, obwohl der Lebensmittelmulti wegen seines Geschäfts mit Wasser in der Kritik steht? Was ist mit Staatsanleihen von Ländern, die es mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen?

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