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Die Villa Durchzug wurde erfolgreich saniert

Die Sanierungspläne der Stadt für die Villa Büel waren auf heftigen Widerstand gestossen. Das ist Geschichte. Die bauliche Renovierung und die Wohnungen überzeugen. Eine Architekturkritik.

Der äussere Anblick der Villa Büel erinnert an ein Landgut in der Toskana, was durch den neuen erdfarbenen Anstrich verstärkt wird.
Der äussere Anblick der Villa Büel erinnert an ein Landgut in der Toskana, was durch den neuen erdfarbenen Anstrich verstärkt wird.
Heinz Diener
In der grosszügigen Halle im Inneren der Villa wähnt man sich aufgrund des Eichenholzes im Neorenniassancestil im alten England.
In der grosszügigen Halle im Inneren der Villa wähnt man sich aufgrund des Eichenholzes im Neorenniassancestil im alten England.
Heinz Diener
1848 erbaut, erstrahlt die Villa Büel nun in neuen Glanz.
1848 erbaut, erstrahlt die Villa Büel nun in neuen Glanz.
Heinz Diener
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Ein mediales Lamento setzte ein, als die Wohnungsmietergemeinschaft in der über hundert Jahre alten Villa Büel 2013 mit den Sanierungs- und Umbauplänen der Stadt und der Kündigung auf Ende März 2014 konfrontiert wurde. Sauer stiess der langjährigen Bewohnerschaft auf, die 12 grosse Zimmer im ersten und zweiten Geschoss zu günstigen Konditionen belegte, dass die Stadt dort vier «luxuriöse Wohnungen» einbauen wolle. Und im Gemeinderat wurde kritisiert, die Stadt zerstöre günstigen Wohnraum. Ende 2014 scheiterte die letzte Attacke auf die Sanierungspläne, als der Gemeinderat das Projekt im Budget 2015 beliess. Die Abteilung Immobilien im Department Finanzen von Stadträtin Yvonne Beutler (SP) argumentierte mit dem eh geplanten Sanierungszyklus, dem schlechten Bauzustand, der dringenden Erneuerung der Haustechnik sowie den notwendigen energetischen und feuerpolizeilichen Massnahmen. Von den Opponenten war eine Flickensanierung und ein zusätzliches Badezimmer vorgeschlagen worden; die Schäden seien nicht so gravierend.

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