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Ein berührendes Wintermärchen

«Rusalka» ist der wohl grösste Exportschlager der tschechischen Oper. Warum, das liess sich im Theater Winterthur erleben.

Die Meerjungfrau Rusalka ist bereit, aus Liebe zu einem Menschen ihre Unsterblichkeit aufzugeben.
Die Meerjungfrau Rusalka ist bereit, aus Liebe zu einem Menschen ihre Unsterblichkeit aufzugeben.
Zbranek

«Lyrisches Märchen», die Gattungsbezeichnung für Dvoráks zweitletzte Oper «Rusalka», klingt unverfänglich. Aber was heisst lyrisch, wenn da das grosse romantische Orchester sinfonisch ausgreifend und mit schwerem Blech mit im Spiel ist?

Was heisst Märchen, wenn man es mit dem unabsehbaren Stoffkomplex der Wasserfrau zu tun hat, die aus den tiefsten Tiefen der Mythologie im 19. Jahrhundert zunehmend in der Literatur, in der Kunst und auf der Bühne auftauchte: Undinen, Melusinen und im slawischen Bereich die Rusalki suchten die bürgerliche Welt heim, verlockend und verderbend.

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