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Eine Niederlage – und doch wars das grösste Spiel

1967/68 war ein besonderes Jahr in der Geschichte des FCW – mit dem souveränen Aufstieg und der ersten Qualifikation für den Cupfinal. Vor 50 Jahren, am 15. April 1968, trafen die Winterthurer im Berner Wankdorf auf NLA-Leader Lugano.

Eine typische Szene für den Cupfinal 1968: FCW-Spieler Bruno Schriber hat eine gute Chance, aber der Kopfball streicht am Tor vorbei.
Eine typische Szene für den Cupfinal 1968: FCW-Spieler Bruno Schriber hat eine gute Chance, aber der Kopfball streicht am Tor vorbei.
Keystone

Die Vorfreude in Winterthur war gross, so eindeutig die Ausgangslage auch gewesen sein mag: Der FCW, 72 Jahre zuvor gegründet, war erstmals Teilnehmer an einem Cupfinal, dem 43. in der Schweizer Fussballgeschichte. Er war allerdings ein so krasser Aussenseiter wie wenig andere Finalisten zuvor (und seither). Denn mochte er auch seit Mitte September eine glänzende Siegesserie hingelegt haben, er war doch nur der Leader der Nationalliga B, der gegen den Ersten der Nationalliga A antrat. Den FC Lugano mit seinem Wundergoalie Mario Prosperi, seinem Weitschützen und Leader Otto Luttrop und mit seinem Trainer Louis Maurer, einem 64-jährigen Altmeister.

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