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Einmal papierlos, immer papierlos?

Der Kanton Zürich macht vorwärts mit E-Voting. Im Idealfall finanziert es sich selbst über tiefere Kosten beimVersand der Abstimmungs- und Wahlunterlagen und beim Auszählen. Auch ein einfacheres Wahlsystem könnte helfen.

E-Voting im Kanton Zürich: In einigen Gemeinden und Stadtquartieren fanden bis 2011 Versuche statt.
E-Voting im Kanton Zürich: In einigen Gemeinden und Stadtquartieren fanden bis 2011 Versuche statt.
Archiv Keystone

Möglichst medienbruchfrei. So stellt sich der Regierungsrat das E-Voting vor, wenn es dereinst im Kanton Zürich flächendeckend eingeführt wird. Das heisst: Jeder soll selbst entscheiden können, ob er konventionell oder via Internet wählen und abstimmen will – entscheidet er sich aber fürs Internet, so soll er nur noch so wählen und abstimmen können und nicht zwischendurch auch mal wieder schriftlich oder an der Urne. Er stimmt und wählt also nur noch papierlos – medienbruchfrei.Allerdings würde die Einführung gestaffelt erfolgen, erklärt Stefan Langenauer vom Statistischen Amt des Kantons Zürich. Wer sich fürs E-Voting entscheidet, erhält vorerst noch den Stimmrechtsausweis mit denZugangsdaten zum E-Voting, schickt aber kein Couvert mehr zurück. Im letzten Ausbauschritt soll der Stimmrechtsausweis auf Papier durch eine elektronische Identifizierung abgelöst werden.

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