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FCW überzeugt in einer Hitzeschlacht

Der FC Winterthur schlägt das als Leader angetretene Rapperswil-Jona ohne wenn und aber 4:0 (2:0). Wegweisend war ein Blitzstart mit einer 2:0-Führung nach sieben Minuten.

Bei heissen Temperaturen empfing der FCRJ am Samstag den FCW. Im Bild Rapperswils Ilir Zenuni gegen Winterthurs Enrique Wild.
Bei heissen Temperaturen empfing der FCRJ am Samstag den FCW. Im Bild Rapperswils Ilir Zenuni gegen Winterthurs Enrique Wild.
Moritz Hager
1650 Fans fanden den Weg ins Stadion Grünfeld in Jona.
1650 Fans fanden den Weg ins Stadion Grünfeld in Jona.
Moritz Hager
Zusammen mit den Spielern feiern sie die gute Partie.
Zusammen mit den Spielern feiern sie die gute Partie.
Moritz Hager
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Vor 1650 Zuschauern im Stadion Grünfeld in Jona spielte nur eine Mannschaft: der FC Winterthur. Der FC Rapperswil-Jona dagegen sah nicht wie ein Leader aus und auch nicht wie ein Team, das diesen Gegner letzte Saison dreimal geschlagen und um sage und schreibe 34 Punkte distanziert hatte. Vielmehr sah das Publikum einen Gastgeber, dem der Erfolg des Jahres eins nach dem Aufstieg und der gute Start in die neue Spielzeit schlecht bekommen zu sein schien.

Die Winterthurer waren in allen Belangen besser: Vor allem zeigten sie trotz Temperaturen über 30 Grad eine grosse Laufbereitschaft, sie gewannen die Zweikämpfe sowohl im Mittelfeld wie auch in Strafraumnähe und sie konnten dadurch ihre überlegene indivduelle Klasse immer wieder ausspielen.

Wäre der FCW zudem durchwegs effizient gewesen, so hätte es am Ende auch 7:0 heissen können. Sliskovic, Markaj und Seferi trafen nur das Torgestänge. Das Team von Ralf Loose war aber erfolgreich, als es in der grossen Hitze draufankam: Zu Beginn der beiden Halbzeiten, da wurden die Weichen gestellt. Keine Minute war gespielt, da brachte Gabriel Isik den Gast nach einem Corner per Kopf 1:0 in Führung. In der 7. Minute erhöhte Luca Radice auf 2:0, nachdem er Mike Kleiber einfach überlaufen hatte.

FCRJ-Dreifachswechsel ohne Wirkung

Wie unzufrieden FCRJ-Trainer Urs Meier mit der ersten Halbzeit seines Teams war zeigte seine Reaktion: Gleich drei Spieler wechselte in der Pause aus. Nur nützte es nichts. In der 48. Minute erhöhte der auf Winterthurer Seite ebenfalls eingewechselte Ousmane Doumbia auf 3:0. Die Vorarbeit leistete der junge Enrique Wild, indem er den neuen FCRJ-Aussenverteidiger Roman Güntensperger genauso alt aussehen liess wie zu Beginn Radice Kleiber, der in der ersten Halbzeit Güntenspergers Position hatte.

Eine Wende war ausgeschlossen. Denn der FCW dominierte nach Belieben. Dass nur Taulant Seferi (83.) noch traf und das 4:0-Schlussresultat realisierte, war für den an diesem Tag überforderten FCRJ noch das beste. Wenn Meiers furios gestartete Truppe künftig wieder bissiger zur Sache geht, dann ist diese deutliche Niederlage womöglich heilsam gewesen. Wenn nicht, werden auch nächsten Samstag in Lausanne die Trauben hoch hängen.

Dass ein Nachlassen nicht drinliegt, haben ja auch die Winterthurer erfahren müssen, als sie in der ersten Runde in Wil verloren. Der FCW verbringt die Nacht auf Sonntag auf Rang 2 hinter Lausanne und empfängt am nächsten Samstag Kriens.

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