Winterthur

Grün, gross, parkplatzfrei

Der Kanton plant an der Tösstalstrasse ein drittes Gebäude für die Berufsfachschule. Ein Gestaltungsplan zeigt, was gebaut werden darf.

An der Tösstalstrasse vis-à-vis der Berufsfachschule, gleich neben dem KV-Schulhaus hat der Kanton Parzellen gekauft, um einen Schulcampus zu errichten.

An der Tösstalstrasse vis-à-vis der Berufsfachschule, gleich neben dem KV-Schulhaus hat der Kanton Parzellen gekauft, um einen Schulcampus zu errichten. Bild: Google Maps

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Das 50-seitige Papier, das bis anfangs August zur Einsicht und für Einsprachen aufliegt, heisst zwar Gestaltungsplan, doch die Gestaltung des neuen Schulgebäudes an der Tösstalstrasse ist daraus nicht ersichtlich. Wie es aussehen wird, entscheidet sich erst später, nach einem Konkurrenzverfahren unter Architekturbüros.

Es geht darum, dass die kantonale Berufsfachschule mehr Platz bekommt. Rund 3800 vorwiegend junge Leute gehen heute dort einen bis zwei Tage pro Woche zur Schule, um Fachangestellte Betreuung, Dentalassistentin oder sonst einen Beruf zu lernen – und jedes Jahr werden es mehr.

Zwei Schulhäuser hat die BFS schon heute an der Tösstalstrasse: Das flache, sanft abgewinkelte Schulhaus Wiesental stammt aus den 1940er-Jahren, die «Alu-Dose» namens Mühletal aus den frühen 80ern. Weitere Schulhäuser liegen an anderen Orten in der Stadt; diese möchte man an der Tösstalstrasse konzentrieren, damit die Idee eines Schulcampus Realität wird.

Dafür hat der Kanton vis-à-vis des «Wiesentals», gleich neben dem KV-Schulhaus, Parzellen gekauft, hauptsächlich mit Autobetrieben drauf. Diese sowie der Schnellimbisswagen müssen weg.

Genügend Parkplätze vis-à-vis

Aus den Unterlagen ist ersichtlich: Das neue BFS-Schulhaus wird gross, wird aber nicht ganz das Volumen des Neubaus der Kanti Büelrain haben. Die Grundfläche ist etwas kleiner, dafür kann höher gebaut werden als im Büelrain, bis 25 Meter hoch. 40 Schulzimmer und drei Turnhallen werden darin Platz finden. Gegen hinten, gegen den Rettenbachweg hin, gibts ein grünes Band, das so breit ist, dass auch Bäume mit grossen Kronen Platz zum Wachsen haben.

Die Parkplatzzahl hingegen ist zu minimieren, weil das Schulhaus eine 1A-Lage hat, zentral mit Bushaltestelle praktisch vor dem Haus. Maximal 12 Parkplätze sind das Ergebnis der Berechnung, doch diese müssen nicht neu gebaut werden, sondern sind vis-à-vis in einer Tiefgarage der Schule bereits vorhanden.

(Der Landbote)

Erstellt: 24.06.2018, 15:56 Uhr

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