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Grüne stellen sich hinter Felix Müller

Die Grünen fordern eine neue Leitung für die Brühlberg-Schule. Ihr Schulpflegepräsident Felix Müller könne aber nicht für die massenhaften Lehrerabgänge verantwortlich gemacht werden.

Rund 200 Eltern und Schüler der Brühlberg-Schule protestierten letzte Woche vor dem Büro des Schulpräsidenten Felix Müller (Grüne).
Rund 200 Eltern und Schüler der Brühlberg-Schule protestierten letzte Woche vor dem Büro des Schulpräsidenten Felix Müller (Grüne).
Marc Dahinden

Nachdem die Alternative Liste letzte Woche den sofortigen Rücktritt von Kreisschulpflege-Präsident Felix Müller (Grüne) gefordert hat, stärkt ihm seine eigene Partei nun den Rücken. Die Anschuldigungen gegen Müller seien «weder belegbar noch in irgend einer Form aktenkundig», schrieben die Grünen am Montag in einer Mitteilung.

Ehemalige Lehrerinnen und die frühere Leiterin der Brühlberg-Schule hatten Müller für den beispiellosen Personalexodus verantwortlich gemacht. 120 betroffene Eltern und Kinder hatten einen Brief an Müller unterschrieben, in dem sein Führungsstil als «ungenügend» kritisiert wird.

Neue Schulleitung gefordert

Die Grünen sehen den Grund für die verhärteten Fronten vor allem bei der jetzigen Schulleitung in der Person von Martina Bohraus. «Sie hatte nicht genug Erfahrung, um die bereits verfahrene Situation zu lösen», sagt Reto Diener, Co-Präsident der Grünen. «Bei dieser Besetzung hatte Müller, aber auch die Kreisschulpflege als Ganzes, eine doch eher unglückliche Hand.» Es müsse nun so rasch wie möglich eine neue, «erfahrene» Schulleitung gesucht werden. Bohraus war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Neben der Schulleiterin kritisieren die Grünen auch Lehrpersonen und Eltern. «Sie haben sich zu wenig mit dem Konzeptwechsel auseinandergesetzt», sagt Diener. Müller habe jedoch stets das Gespräch gesucht und ausserdem dafür gesorgt, dass trotz neuem Konzept weiterhin Klassen mit gemischten Jahrgängen geführt werden konnten.

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