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«Hauptsache, es geht den Tieren gut»

Seit er 23 Jahre alt ist, arbeitet Walter Jucker im Bruderhaus. Nun gibt er seine Stelle als Leiter ab, bleibt aber als Tierpfleger erhalten. Ein Gespräch über das Loslassen, Wölfe und das Glück der Bescheidenheit.

Die Tiere sind Walter Jucker das Wichtigste. Trotzdem oder gerade deshalb behandelt er alle gleich.
Die Tiere sind Walter Jucker das Wichtigste. Trotzdem oder gerade deshalb behandelt er alle gleich.
Patrick Gutenberg

Herr Jucker, nach 37 Jahren als Leiter des Wildparks Bruderhaus geben Sie nun den Chefposten ab , bleiben aber weiterhin als Tierpfleger. Auf Ihren Vorschlag hin, wieso?Walter Jucker: Ich habe den neuen Leiter, Thomas Rothlin, vor vier Jahren zufällig getroffen, als er mit seiner Familie hier auf Besuch war. Er fragte mich, ob eine Stelle frei werde. Damals wusste ich schon, dass unser Tierpfleger Hans-Rudolf Streich bald in Pension geht. Nun ist es so weit, und für mich war klar, dass wir froh sein können, einen solch kompetenten Mitarbeiter wie Rothlin zu gewinnen. Ich wollte daher, dass er die Führung übernimmt. Obwohl er auch für die Stelle als Pfleger gekommen wäre.

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