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Im neuen Schulhaus wirds bald eng

Neu wird es drei erste Klassen in Pfungen geben. Das ist einmalig. Im neuen Schulhaus Breiteacker, das seit Herbst 2014 in Betrieb ist, muss Platz für das nächste Schuljahr geschaffen werden.

Noch bietet das Schulhaus Breiteacker genug Platz für Primarschule und Kindergarten.
Noch bietet das Schulhaus Breiteacker genug Platz für Primarschule und Kindergarten.
Archiv Marc Dahinden

Pfungen wächst, die Anzahl Einwohner und Schüler nimmt weiterhin zu. Die Schulgemeinde liess deshalb eine Prognose über die Schülerzahlen erstellen. Laut einer Mitteilung des Gemeinderates zeichnet sich nun ab, dass die Schulräume im Laufe der nächsten Jahre knapp werden. «Auf das kommende Schuljahr 2017/2018 hin muss deshalb ein weiterer Raum für Unterrichtszwecke bereitgestellt werden», schreibt der Gemeinderat. «Die Prognose lasse darauf schliessen, dass mittelfristig pro Jahrgang drei Klassenzüge geführt werden müssen, verdeutlicht Schulpräsidentin Esther Fuhrer. Der vorhandene Schulraum sei jedoch nur auf zwei Jahrgangsklassen ausgerichtet.

Das Problem kennen viele

Erst vor knapp zweieinhalb Jahren hat Pfungen das neue Schulhaus Breiteacker eröffnet. Von einer missglückten Schulraumplanung will Fuhrer aber nicht sprechen. Das Problem würden auch andere Schulgemeinden kennen, beispielsweise die Stadt Winterthur, die bis ins Jahr 2030 mit 100 zusätzlichen Schulklassen rechnet. Schwierig an der Schulraumplanung sei, dass man nicht voraussehen könne, auf welche Jahrgänge sich die zuziehenden oder noch zu gebärenden Kinder verteilen würden. «In der Realität zeigt sich, dass die Zuzüger oft genau in diejenigen Klassen kommen, die zahlenmässig sonst schon an der Grenze sind.»

Das spezifische Wachstum von Pfungen – viele Einfamilienhäuser zu relativ günstigem Preis – habe viele junge Familien angezogen, deren Kinder im Moment den Kindergarten besuchen oder noch jünger sind. «Nächstes Schuljahr müssen wir aus diesem Grund die erste Klasse erstmals dreifach führen und auch einer der Folgejahrgänge ist wieder ähnlich gross.»

Schule im Vorbereitungsraum

Im Moment kommen diese Klassen noch knapp im neuen Schulhaus Breiteacker unter. Dazu sollen das Vorbereitungszimmer samt Sammlung aufgehoben und letztere ins Untergeschoss verlegt werden. «Dies ist aber von den Arbeitsabläufen her nicht gerade optimal», räumt Fuhrer ein.

In einem zweiten Schritt werde nun mit externer Unterstützung des erfahrenen Zürcher Büros Basler Hofmann AG eine detaillierte Schulraumplanung vorgenommen. Anfang Mai will die Arbeitsgruppe unter Liegenschaftsvorsteher Hanspeter Lyrenmann die Arbeit aufnehmen.

Ansturm auf die erste Klasse

Zu Beginn des letzten Schuljahres zählte die Schule Pfungen 457 Schülerinnen und Schüler, verteilt auf fünf Kindergarten-, 12 Primarklassen und drei Klassen der Sekundarstufe. In die erste Klasse gehen knapp 40 Kinder. Für das kommende Schuljahr zeichnen sich etwas mehr als 60 Erstklässlerinnen und Erstklässler ab.

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