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Italiener bedrohte Ex-Frau mit dem Tod — weil er sie und die Kinder zurückwollte

Ein italienisch-serbischer Doppelbürger wollte, dass seine Ex-Frau mit den Kindern ein Jahr nach der Scheidung zu ihm zurückkehrt. Die Morddrohung verfehlte aber ihr Ziel. Vor Gericht musste er einen Landesverweis befürchten.

Der italienisch-serbische Doppelbürger stand wegen Morddrohungen an seine Ex-Frau vor dem Winterthurer Bezirksgericht.
Der italienisch-serbische Doppelbürger stand wegen Morddrohungen an seine Ex-Frau vor dem Winterthurer Bezirksgericht.
zvg Gerichte Zürich

Vor dem Winterthurer Bezirksgericht, kurz nach der Verkündung des Urteils, wird die Ex-Frau des Verurteilten von dessen Angehörigen mit Schimpfwörtern eingedeckt. «Kurvo», rufen sie, serbisch für Hure.

Vor neun Jahren war die Frau mit ihrem damaligen Mann, einem serbisch-italienischen Doppelbürger, und der gemeinsamen Tochter von Italien in die Schweiz gezogen. «Ich habe gehört, dass es den Leuten hier besser geht», sagte er zum Umzug. Er arbeitete als Lastwagenfahrer, seine Frau brachte in der Zwischenzeit ein weiteres Kind zur Welt. Gemeinsam häuften sie mehrere Zehntausend Franken Schulden an.

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