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«Ja, im Cup ist alles möglich»

Das muss man sich vor Augen führen: Der FC Basel beschäftigt 200 Mitarbeitende. Das Cupspiel von Mittwoch dagegen hat die dreiköpfige FCW-Geschäftsstelle organisiert.

Ein Sieg für den FC Winterthur liegt nicht drin, dafür ist der Klassenunterschied einfach zu gross. Darum hoffe ich wenigstens auf ein spekatkuläres Spiel: 3:5 für Basel. Ich selbst kann nicht auf der Schützenwiese sein. Ich bin wegen meines neuen Buchs zu einer Lesung in Solothurn eingeladen.
Ein Sieg für den FC Winterthur liegt nicht drin, dafür ist der Klassenunterschied einfach zu gross. Darum hoffe ich wenigstens auf ein spekatkuläres Spiel: 3:5 für Basel. Ich selbst kann nicht auf der Schützenwiese sein. Ich bin wegen meines neuen Buchs zu einer Lesung in Solothurn eingeladen.
Johanna Bossart
An den letzten Cup-Halbfinal gegen Basel im 2012 erinnere ich mich noch gut. Damals haben wir 2:1 verloren, aber nur wegen des Schiedsrichters. Diesmal wird es anders herum sein und der Unabhängige pfeift für uns. Darum gewinnt der FCW, knapp, aber eben doch verdient, mit 2:1.
An den letzten Cup-Halbfinal gegen Basel im 2012 erinnere ich mich noch gut. Damals haben wir 2:1 verloren, aber nur wegen des Schiedsrichters. Diesmal wird es anders herum sein und der Unabhängige pfeift für uns. Darum gewinnt der FCW, knapp, aber eben doch verdient, mit 2:1.
Heinz Diener
Ich glaube, dass es lange spannend bleibt, der FCW streckenweise mithält, Basel am Schluss aber seine Überlegenheit ausspielen wird. Selber habe ich nie Fussball gespielt. Aber mein Sohn hat bei den FCW-Junioren begonnen und will, nach einem Abstecher nach Wülflingen, nun unbedingt wieder zurück.
Ich glaube, dass es lange spannend bleibt, der FCW streckenweise mithält, Basel am Schluss aber seine Überlegenheit ausspielen wird. Selber habe ich nie Fussball gespielt. Aber mein Sohn hat bei den FCW-Junioren begonnen und will, nach einem Abstecher nach Wülflingen, nun unbedingt wieder zurück.
Johanna Bossart
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Andreas Mösli ist in diesen Tagen ein gesuchter Mann. Auf allen Kanälen erkundigen sich Freunde, Bekannte und Unbekannte beim Geschäftsführer des FC Winterthur wegen Tickets. Das Cupspiel gegen den FC Basel ist seit zwei Wochen ausverkauft. 9400 Menschen sind morgen auf den Rängen der Schützenwiese. «Wir hätten das Stadion locker zweimal füllen können», sagt Mösli.

Statt auf Ticketportale zu setzen hat der Verein die Billette über eigene Kanäle vertrieben. Diesem Extraaufwand liegt ein bewusster Entscheid zugrunde: «Wir wollten nicht einfach möglichst schnell ein ausverkauftes Haus, sondern dass unsere Fans ans Spiel kommen können.» Am Heimspiel gegen Xamax verkaufte man 5000 Billette, der Rest wurde über Fan­gruppierungen und Partnerorganisationen wie die Musikfestwochen abgesetzt. Über die 1800 Tickets für den Gästesektor verfügt der FC Basel.

FCB–FCW: 200 zu 3

Ist von den beiden Fussballmanschaften aus Basel und Winterthur die Rede, muss man sich auch vor Augen führen: Während FCB-Präsident Bernhard Heusler rund 200 Angestellte durch das (mitunter internationale) Fussballgeschäft führt, zählt die FCW-Geschäftsstelle drei Personen mit total 230 Stellenprozenten. Das Team um Andreas Mösli hat den Anlass in dem einem Monat vorbereitet, seit das Los den FC Basel auf die Schützi schickte.

Die Zeit sei denn auch der kritische Faktor gewesen, sagt Mösli. Die eigentliche Organisation sei im Grunde die gleiche wie vor einem normalen Meisterschaftsspiel, bloss umfangreicher. Erfahrung hat der Verein genug, etwa vom letzten grossen Heimspiel gegen den FC Zürich vergangenen Dezember. Wegen des Publikumsaufmarsches stufen Verband und Polizei den Match gegen Basel als ein Hochrisikospiel ein. Die Sicherheitsmassnahmen werden hochgeschraubt.

«Basler freuen sich auf uns»

In Sachen Catering sind ebenfalls Superlative angebracht. Alle Verpflegungsstände sind geöffnet, 120 Helferinnen und Helfer zapfen Bier und grillieren Würste. Man will den Baslern ein guter Gastgeber sein. «Für den FC Basel ist die Schützi ja ein kleines Stadion. Ich glaube aber, dass sich trotzdem viele Basler Fans darauf freuen», sagt Mösli. «Sie merken und schätzen, dass hier eine andere Fussballkultur gelebt wird.»

Den Baslern auf dem Platz will man es natürlich nicht bequem machen. Nach dem Cup-Halbfinal von 2012, in dem der Schiedsrichter einen FCW-Penalty unterschlug, ist das morgige Spiel auch eine Revanche. «Da haben wir noch eine Rechnung offen», sagt Mösli. Und ja, im Cup sei eben alles möglich.

SRF zwei übertragt das Spiel ­morgen Mittwoch ab 18.30 Uhr.

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