Kanton Zürich

Kleine Brände, Streit und Sachschäden

Die Beamten der Kantonspolizei Zürich mussten in der Silvesternacht zahlreiche Male ausrücken - vor allem wegen kleiner Brände, Lärm, Streit und Sachbeschädigungen.

Die Neujahrsfeiern im Kanton Zürich hinterliessen nicht nur eine Menge Müll (Bild) sondern sorgten auch für diverse Polizei-Einsätze.

Die Neujahrsfeiern im Kanton Zürich hinterliessen nicht nur eine Menge Müll (Bild) sondern sorgten auch für diverse Polizei-Einsätze. Bild: Keystone

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In der Nacht auf Neujahr sind bei der Kantonspolizei Zürich diverse Reklamationen wegen Lärm, Sachbeschädigungen, Unfug oder Streitigkeiten im gesamten Kantonsgebiet eingegangen. An verschiedenen Orten kam es aufgrund Abbrennens von Feuerwerk zu kleineren Bränden mit jeweils geringen Sachschäden.

Kleine Brände durch Feuerwerk

In der Zeit zwischen 20 Uhr und 8 Uhr meldeten sich diverse Anwohner, weil Feuerwerkskörper in Wohngebieten abgebrannt wurden. An einigen Orten gerieten dabei Bäume, Gebüsche oder Container in Brand, welche jedoch durch das Eingreifen der Feuerwehren rasch gelöscht werden konnten.

Rund 40 Meldungen, welche ein polizeiliches Einschreiten erforderten, betrafen Streitigkeiten, Unfug, Trunkenheit oder familiäre Auseinandersetzungen. Zwei Autofahrer lenkten ihr Fahrzeug in angetrunkenem Zustand. Ihnen wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.

Stark überwachter Hauptbahnhof

Angesichts der zahlreich zu erwartenden Besucher des «Silvesterzaubers» war die Kantonspolizei Zürich mit einem verstärkten Mannschafsaufgebot im Hauptbahnhof Zürich präsent. Die stete Patrouillentätigkeit sowie die Bewachung der Haupteingänge zeigten eine gute Wirkung und wurden von den meisten Besuchern positiv aufgenommen.

Einige Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen im Bahnhof konnten durch das Eingreifen der Ordnungskräfte rasch beendet werden. Von den insgesamt zwölf im Hauptbahnhof verhafteten Männern wurden sieben nach den polizeilichen Befragungen wieder entlassen. Zwei wurden der Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB übergeben.

Drei Männer werden wegen Körperverletzung oder Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz den zuständigen Stellen zugeführt. Das Alter der zwölf Verhafteten liegt zwischen 15 und 50 Jahren, drei davon besitzen die Schweizerische Staatsbürgerschaft. Die anderen Männer stammen aus Deutschland, Gambia, Somalia, Irak und Afghanistan.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen verschiedene Feuerwehren, Kommunalpolizeien sowie die Transportpolizei TPO im Einsatz. (ani/Kapo ZH)

Erstellt: 01.01.2018, 11:29 Uhr

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