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Komponist mit Kontrabass

Der Winterthurer Dominique Girod hat gerade seine zweite Oper geschrieben, morgen feiert «Orpheus» in der Roten Fabrik Premiere. Von einem, der sein Leben der Musik verschrieben hat.

Bei den Pfadfindern sang er ständig Mani Matter: Dominique Girod.
Bei den Pfadfindern sang er ständig Mani Matter: Dominique Girod.
Marc Dahinden

Bei den Pfadfindern nannten sie ihn «Canto», weil er Mani Matter sang, ständig, rauf und runter. Heute sitzt Dominique Girod beim Mittagessen in der Roten Fabrik in Zürich, er probt in diesen Tagen die neue Oper, die er komponiert hat. Die Jahre zwischen Pfadi und Komponistendasein hat Girod (42) immer das getan, wofür er lebt: Er hat Musik gemacht. «Musik ist das Elementarste, was ich mir vorstellen kann», sagt er, immer hätten die Menschen Musik gemacht, schon seit es sie gebe. «Das Musikantische ist mir daher immer wichtig gewesen», das Musizieren gehöre genau so zu ihm wie das analytisch-theoretische Komponieren: Girod hat sich auch als Kontrabassist an zahlreichen Konzerten, Tourneen und CD-Produktionen im Bereich Jazz und Neue Musik einen Namen gemacht.

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