FC Winterthur

Kunst für die Lippen der Fussballfans

Im Fussballstadion Schützenwiese berühren die Lippen durstiger Fussballfans Kunst: Zum Saisonaufakt am Samstag tranken sie erstmals aus neuen Mehrwegbechern mit künstlerischen Motiven.

Die zwölf Sujets auf den Mehrwegbechern des FCWs.

Die zwölf Sujets auf den Mehrwegbechern des FCWs. Bild: Enzo Lopardo

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Ob die durstigen Fussballfans am Samstag auf der Schützenwiese überhaupt bemerkt haben, dass sie aus Bechern mit künstlerischen Bildern trinken, bleibt angesichts des spannenden Spiels zum Saisonauftakt dahingestellt. Dabei hat die Kunst dort, wo das runde Leder getreten wird, einen Ort gefunden hat, wo sie gepflegt wird – im Salon Erika.

In der Spielpause wurde im Salon Erika eine exklusive Vernissage gefeiert. Nicht wie sonst wurden Gemälde bewundert, sondern zwölf Sujets auf den Mehrwegbechern, aber auch ihre Schöpferinnen und Schöpfer, Künstler, Grafiker und Illustratoren, standen im Zentrum. Sie alle stammen aus dem Umfeld des Salon Erika.

Eine Liebeserklärung an die «Schützi»

Einer der ersten Stunde ist der Zürcher Maler Alex Zwalen, der es inzwischen zu Prominenz gebracht hat dank seinem offiziellen Porträt von Regierungsrat Mario Fehr, bekanntlich ein leidenschaftlicher Fussballfan. Zwalens Becher ist eine wunderschöne Liebeserklärung an die Schützenwiese, die in grünem Licht strahlt und von einem prächtigen Feuerwerk erleuchtet wird.

Die Spannweite der Motive ist nicht nur gross, Bildwitz und Ironie sind ebenso vertreten, beispielsweise bei Jono Brown, der den bekennenden Trinkern und begnadeten Fussballern Paul Gascoigne und George Best ein Denkmal setzt, gleichzeitig aber zum verantwortungsvollen Trinken mahnt. Und sollte es der ersten Mannschaft mal an Einsatz fehlen, dann empfiehlt sich ein Energiegetränk aus dem Becher von Anne Seeger. Sie hat das behäbige FCW-Wappentier in einen wild fauchenden, jeden Gegner einschüchternden Löwen verwandelt.

Die Idee und Realisierung des Bechers als Kunst für die Masse basiert auf der Zusammenarbeit von Illustrator Jan Zablonier und FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli. Dank Sponsoren konnten pro Bildmotiv 2000 Becher produziert werden. Sie können auch einzelnen oder als Set erworben werden.

Erstellt: 21.07.2019, 17:28 Uhr

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