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Landschaftsmalerei, neu erfunden und entdeckt

Bignia Wehrli aus Sternenberg und Berlin fixiert Spuren, die Sonne, Licht und Töne hinterlassen. Die Ausstellung in der Kunsthalle gleicht einem naturwissenschaftlichen Labor und lässt sich als «Landschaftsmalerei» mit anderen Mitteln deuten.

«Ohrmeter» mit Kompass von Bignia Wehrli.
«Ohrmeter» mit Kompass von Bignia Wehrli.
Madeleine Schoder

Was in Bignia Wehrlis Werk auffällt: Immer spielt die Landschaft eine Rolle, manchmal eine zentrale. Und weil die 1979 in Uster geborene Künstlerin auch im Kleid der Wissenschafterin auftritt, entsteht eine ganz neue Form der «Landschaftsmalerei» mit den Mitteln von Fotografie, Video und Performance. Dabei greift sie zur Erfassung und Aneignung von Phänomenen der Wahrnehmung nicht auf den Pinsel zurück, sondern hat spezifische Geräte und Instrumente entwickelt.

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