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Mit Hilfe aus Bern zum Öko-Pionier

Die Gemeinde will Heizen mit Grundwasser fördern. Eine Analyse soll das Potential aufzeigen. Dieser Prozess könnte schweizweit zum Vorbild werden.

Ein «grösserer Wärmeabnehmer»:?Im Gebiet um das Schulhaus Hohmatt will die Gemeinde einen Wärmeverbund mit Grundwasser prüfen.
Ein «grösserer Wärmeabnehmer»:?Im Gebiet um das Schulhaus Hohmatt will die Gemeinde einen Wärmeverbund mit Grundwasser prüfen.
Nathalie Guinand

Möglichst viele Gebäude in Turbenthal sollen künftig mit Grundwasser gewärmt und gekühlt werden. Damit das möglich wird, will der Gemeinderat in einem ersten Schritt mit einer Gebietsanalyse abklären, ob ein Wärmeverbund mit Grundwasser überhaupt umsetzbar ist. Dabei wird er von Bund und Kanton unterstützt, wie es in einer Mitteilung heisst. «Der ganze Prozess wird dokumentiert und soll dann auch in anderen Gemeinden angewendet werden können», sagt Gemeindeschreiber Jürg Schenkel. In der Mitteilung der Gemeinde ist deshalb von einem «nationalen Musterprojekt» die Rede. Nebst der Wahrnehmung als «innovative und zukunftsgerichtete Gemeinde» gibt es auch konkrete Unterstützung in Form von Geld und Dienstleistungen. So sollen Bund und Kanton bestehende Wärmeverbünde in Turbenthal prüfen und im ganzen Gemeindegebiet neue Standorte für Verbünde analysieren. Auch das Erarbeiten eines Informationskonzepts gehört zu den weiteren Leistungen von Bund und Kanton.

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