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Nagra geht Gletschererosion auf den Grund

Die Gletscher einer künftigen Eiszeit dürfen das Endlager auf keinen Fall freilegen. Um die alten Gletscherrinnen im Weinland genauer zu untersuchen, misst die Nagra erneut.

Ein mögliches Endlager im Weinland soll auch vor Gletschern einer künftigen Eiszeit ausreichend geschützt sein.
Ein mögliches Endlager im Weinland soll auch vor Gletschern einer künftigen Eiszeit ausreichend geschützt sein.
Marc Dahinden

Schon bald schüttelt die Nagra das Zürcher Weinland erneut sachte durch. Ab November bis vor Weihnachten werden zweidimensionale (2D) seismische Messungen durchgeführt. Entlang von 13 sogenannten Profillinien werden zahlreiche Schwingungen an der Erdoberfläche erzeugt (siehe Karte).Wie Schallwellen werden diese Schwingungen von den verschiedenen Gesteinsschichten im Untergrund zurückgeworfen und von Messgeräten aufgezeichnet. Damit soll ein Bild von den obersten Schichten aus lockerem Gestein entstehen, das in den letzten 2,5 Millionen Jahren abgelagert wurde. Diese Schichten bestehen aus Kies, Geröll oder Sand. Sie rühren von der Erosion der Alpen her und wurden von Gletschern und Flüssen bis ins Mittelland verfrachtet.

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