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Orientalische Küche statt Burger

Nach vier Jahren ist Schluss - das Burgerrestaurant Jack & Jo am HB schliesst die Tore. Bald gibts «Middle Eastern Cuisine».

Bald auch am Winterthurer HB: Blick ins Yalda-Restaurant im Sihlcity.
Bald auch am Winterthurer HB: Blick ins Yalda-Restaurant im Sihlcity.
Two Spice

Mit dem Slogan «Slow fast food» eröffnete im Frühling 2015 die Burger-Kette Jack & Jo ihr schweizweit erstes Lokal in Winterthur, nun ist das Geschäftsmodell offenbar am Ende. Stefan Schmid, Pressesprecher der Inhaber-Gruppe Two Spice, bestätigt die baldige Schliessung des Burgerrestaurants. Bereits Ende April ist es soweit, im Partner-Restaurant in der Zürcher Europaallee ist sogar schon diesen Sonntag Schluss.

Die Mietverträge wurden allerdings nicht gekündigt, Two Spice sorgt an beiden Standorten gleich selber für Ersatz. Geplant sind zwei Yalda-Filialen mit Essen aus Nordafrika und Nahost. Das Vorbild steht im Zürcher Sihlcity, dort gibt es laut Schmid «zeitgemäss interpretierte kalte und warme orientalische Küche». Das Essen schöpft man sich selbst, abgerechnet wird pro 100 Gramm.

Arbeitsverträge übernommen

Nun also Orient statt USA: Lief es mit den Burgern zuletzt nicht mehr? Stefan Schmid nennt dazu keine Zahlen. Klar sei einzig, dass das Yalda in Zürich sehr gut laufe. Laut Schmid sind mit dem Stilwechsel der Lokale alle Arbeitsverträge übernommen worden.

Mit dem Standort direkt im Stadttor sei Two Spice auch zufrieden, eine Herausforderung bleibe aber, sagt Schmid: «Da die Fassade denkmalgeschützt ist, muss man etwas erfinderisch sein, um die Pendler überhaupt auf sich aufmerksam machen zu können.»

Die Two Spice-Gruppe umfasst zahlreiche weitere Restaurant- und Essensmarken. In Winterthur betreibt sie beispielsweise das Sushi-Lokal Yooji's und den Boilerroom im Kesselhaus und schweizweit über zwei Dutzend Betriebe.

Das grosse Lokal am HB hat schon viele Mieterwechsel durchgemacht. Vor dem Jack & Jo waren unter anderem die Kebab-Kette New Point und das Back&Brau eingemietet.

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