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Parlament streicht Lohnerhöhung zusammen

Der Stadtrat blieb mit seinem Antrag auf deutlich mehr Geld fürs städtische Personal chancenlos.

Für die Angestellten im Superblock gibt es zum dritten Mal in Folge eine Lohnrunde, aber eine weit weniger grosszügige, als sie der Stadtrat wollte.
Für die Angestellten im Superblock gibt es zum dritten Mal in Folge eine Lohnrunde, aber eine weit weniger grosszügige, als sie der Stadtrat wollte.
Enzo Lopardo

Dass der Antrag des Stadtrats ein frommer Wunsch bleiben würde, hatte sich schon vor einer Woche abgezeichnet, als sich sogar die Grünen in einem Eintretensvotum gegen die vorgeschlagene Lohnerhöhung fürs Stadtpersonal aussprachen. Und doch gab es diesen Montag, am zweiten Tag der Budgetberatungen, eine Überraschung: Der von der vorberatenden Kommission unterstützte Kürzungsantrag wurde um einen schärferen ergänzt. Und dieser kam ausgerechnet von der EVP, die in wichtigen Geschäften jahrelang auf einer Linie mit Rot-Grün politisierte, in dieser Sitzung aber eine neue Nähe zur bürgerlich-grünliberalen Sparallianz erkennen liess.

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