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Plauschverein verhindert Badeverbote

Ein Verein hat vier Feuerwehrweiher in Wiesendangen übernommen. Damit können Anwohner verhindern, dass die Gemeinde die Wasserbecken schliesst.

Erich Jenny und seine vier Kinder?nutzen das Feuerwehrbecken in Oberbertschikon gerne und oft.
Erich Jenny und seine vier Kinder?nutzen das Feuerwehrbecken in Oberbertschikon gerne und oft.
Rafael Rohner

Im Feuerwehrbecken Oberbertschikon geht es dieser Tage hoch zu und her. Kinder treffen sich nach der Schule fast jeden Abend, um im Wasser zu planschen. Auch Erwachsene springen nach Feierabend gerne in das bis zu vier Meter tiefe Betonbecken. Einer von ihnen ist Erich Jenny. Zusammen mit Unterstützern aus anderen Dörfern hat er verhindert, dass die Gemeinde die Wasserbecken aus rechtlichen Gründen schliesst. Zuerst sammelte die Gruppe rund 200 Unterschriften, nun haben sie zusammen mit dem Gemeinderat eine Lösung gefunden: Der neu gegründete Badeplauschverein darf die Feuerwehrweiher in Bertschikon, Oberbertschikon, Gründlikon und Stegen im Baurecht übernehmen. Und zwar zu einem symbolischen Zins von einem Franken pro Baurecht, wie es in einer Mitteilung des Gemeinderats Wiesendangen heisst. Möglich geworden ist dies, weil die Feuerwehr nicht mehr auf die Weiher angewiesen ist.

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