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Protestaktion gegen Aufstockung

Anwohner des Einkaufszentrums Lokwerk an der Zürcherstrasse haben am Samstag mit einer Protestaktion auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Auf dem Lokwerk sollen 60 neue Wohnungen entstehen.

Die Anwohner der Jägerstrasse wehren sich mit Plakaten gegen die geplante Aufstockung des Lokwerks.
Die Anwohner der Jägerstrasse wehren sich mit Plakaten gegen die geplante Aufstockung des Lokwerks.
Marc Dahinden

Anfang Februar hatte das Einkaufszentrum Lokwerk an der Zürcherstrasse angekündigt, 60 neue Wohnungen bauen zu wollen. Unter anderem soll das bestehende Gebäude um drei Stockwerke aufgestockt werden. Am Samstag wehrten sich die Bewohner der angrenzenden, denkmalgeschützten Häuser an der Jägerstrasse mit einer kleinen Protestaktion gegen das Projekt. An ihren Häusern hängen Richtung Lokwerk seit gestern selbst gebastelte Plakate und Sprechblasen, die auf die Bedenken der Anwohner aufmerksam machen. Roli Christinger, der die Aktion organisiert hat, sagt: «Für uns heisst das Projekt: Baulärm, weniger Sonne und mehr Verkehr.» Dass eine Verdichtung angestrebt werde, sei verständlich. «Aber das Bauprojekt ist unverhältnismässig.» Vor allem auch im Hinblick auf das Werk 1, das im Moment auf dem nahe liegenden Sulzer-Areal umgesetzt werde. Ob die Anwohner Rekurs gegen das Bauprojekt einlegen werden, ist noch nicht klar. «Wir werden zuerst den Baurechtsentscheid nächste Woche abwarten», sagt Christinger.

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