Zum Hauptinhalt springen

Das Gold der Azteken

Neulich bin ich beim Grossverteiler meines Vertrauens in dem Gestell, wo auch Hirse, Haferflocken und Quinoa stehen, auf ein Säckchen mit Amaranth gestossen. Schon mal gehört, aber keine Ahnung, was man eigentlich damit macht.

In solchen Fällen weiss das Internet Rat. Bei Amaranth (oder auch Amarant geschrieben) handelt es sich um die Samen des Gartenfuchsschwanzes, einer Zierpflanze mit auffallend langen roten Blüten, die wie ein Fuchsschwanz aussehen. Für die Azteken war das heute in aller Welt verbreitete Pseudogetreide einst kostbarer als Gold und eine wichtige Zutat beim zeremoniellen Götterdienst für Huitzilopochtli, weshalb die Spanier den Anbau verboten, um die Menschenopfer zu unterbinden.

Die Samen, die noch kleiner als ein Senfkorn sind, enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe. Sie sind reich an Vimatin B, Calcium, Magnesium und Eisen. Dazu kommt die Aminosäure Lysin, die sonst nur in tierischem Eiweiss zu finden ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.