Kommentar

Die Diskussion muss weitergehen

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Initiative «Schaffe und Wohne z Winterthur» hat Schiffbruch erlitten. Dies vor allem, weil es nicht ­damit getan ist, Zahlen in der Gemeindeordnung festzuschreiben. Zwar teilen der Stadtrat und viele Parteien das Ziel der Initiative, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Doch die Stadtregierung kann zu viele Faktoren nicht beeinflussen. Darum ist eine starre Verhältniszahl kein gutes Mittel, um das Ziel zu erreichen. Zumal in der Initiative konkrete Rezepte fehlten.

Immerhin ist es der Initiative ­gelungen, wichtige Diskussionen zu entfachen. Etwa wie es mit dem Rieter-Areal weitergeht. Hier gilt es anzusetzen. Und zwar nicht mit Zahlen, sondern mit gemeinsam erarbeiteten Massnahmen, wie man Arbeitsplätze nach Winterthur holen kann. Denn auch der bürgerliche Stadtrat hat gemerkt, dass fixe Zahlen nicht sinnvoll sind – nachdem er 2014 noch versprochen hatte, 10?000 Stellen zu schaffen.

Erstellt: 05.06.2016, 18:11 Uhr

Mirjam Fonti, Redaktorin Landbote (Bild: Archiv LB)

Artikel zum Thema

Initianten fordern Bekenntnisse ein

Winterthur Das Volk hat die Initiative «Schaffe und Wohne z Winterthur» mit 71 Prozent deutlich abgelehnt. Der Stadtrat sieht sich bestätigt auf dem eingeschlagenen Weg. Mehr...

Bild

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare