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Die Diskussion muss weitergehen

Die Initiative «Schaffe und Wohne z Winterthur» hat Schiffbruch erlitten. Dies vor allem, weil es nicht ­damit getan ist, Zahlen in der Gemeindeordnung festzuschreiben. Zwar teilen der Stadtrat und viele Parteien das Ziel der Initiative, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Doch die Stadtregierung kann zu viele Faktoren nicht beeinflussen. Darum ist eine starre Verhältniszahl kein gutes Mittel, um das Ziel zu erreichen. Zumal in der Initiative konkrete Rezepte fehlten.

Immerhin ist es der Initiative ­gelungen, wichtige Diskussionen zu entfachen. Etwa wie es mit dem Rieter-Areal weitergeht. Hier gilt es anzusetzen. Und zwar nicht mit Zahlen, sondern mit gemeinsam erarbeiteten Massnahmen, wie man Arbeitsplätze nach Winterthur holen kann. Denn auch der bürgerliche Stadtrat hat gemerkt, dass fixe Zahlen nicht sinnvoll sind – nachdem er 2014 noch versprochen hatte, 10?000 Stellen zu schaffen.

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