Stadtverbesserer

Die Zeit ist reif für den Wexit

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Grossbritannien hat es vorgemacht und will aus der EU austreten. «Vote leave & take back control», war der Slogan der Kampagne der Anti-EU-Vertreter. Auch Winterthur könnte sich einen solchen Schritt überlegen und aus allen übergeordneten Institutionen austreten – dem Kanton, der Schweiz, bloss weg.

Nach dem Wexit hätten wir die Kontrolle über unsere Grenzen endlich in der eigenen Hand. Und könnten die Horden von Sozialhilfebezügern, die seit Jahren in die Stadt einfallen, ausschaffen. Damit wäre das angeschlagene Budget saniert und die Stadt endlich wieder schuldenfrei. Allfällige Sozialhilfebezüger-Welcome-Proteste wären für unsere schlagkräftige Polizei kein Problem.

Gleichzeitig ergäbe ein Wexit die Möglichkeit, lokale Produkte zu stärken. Importe von aussen würden verboten. Was braucht eine Winterthurerin schon mehr, um glücklich zu sein, als einen Stewi, eine Sonnencréme und ein in Winterthur gebrautes Bier. Durch das Importverbot würden automatisch Arbeitsplätze geschaffen, ganz im Sinne von «Schaffe und Wohne z’Winterthur».

Aber der wohl beste Grund für den Wexit wäre zweifellos, dass Winterthur bei den nächsten Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaften eine eigene Mannschaft stellen könnte. An Spielern mangelt es nicht: Admir Mehmedi, Amir Abrashi, Marwin Hitz, Ermir Lenjani, Fabian Frei, Luca Zuffi, Pajtim Kasami und Innocent Emeghara. Sie alle spielten schon beim FC Winterthur und sind Nationalteam-erprobt. Die ersten fünf kickten auch an der diesjährigen EM. Ohne Zweifel würden sie auf Anfrage sofort ins Winterthurer Kader wechseln. Für die nächste Sensation wäre gesorgt: Was Island kann, kann Winterthur schon lange. (Landbote)

Erstellt: 29.06.2016, 17:00 Uhr

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