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Füfer und halbs Weggli

Wer eine neue Stelle antritt, befindet sich anfangs in einer Probezeit, schliesslich will der Chef ja zuerst mal sehen, ob man die erhoffte Leistung auch tatsächlich bringt. Kredit gibts keinen. So ist das halt im Arbeitsleben. Das heisst: So ist das bei uns kleinen Würstchen.

Steigt man nämlich genügend hoch in der Firmenhierarchie ein, sind dort die Regeln offenbar anders. Der neue CEO von Sulzer, Greg Poux-–Guillaume zum Beispiel, kriegte für seinen Stellenantritt im Dezember statt einer Probezeit schon mal ein Geldgeschenk von 2,9 Millionen Franken zugesichert.

Merkwürdig findet er selber das nicht, sondern erklärt im Interview, dass er eigentlich irgendwie sogar noch drauflege. Wer hätte das gedacht: Der Manager ist eigentlich ein Märtyrer. Denn schliesslich seien ihm durch seinen Wechsel zu Sulzer sechs Millionen an seinem früheren Arbeitsplatz durch die Lappen gegangen und er kriege davon jetzt nur die Hälfte am neuen Ort.

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