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Ohne Einigkeit nicht zur Einheit

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Das sehr knappe Resultat ist das Ergebnis eines von diffusen Emotionen geprägten Abstimmungskampfes. Wie die beiden Präsidenten richtig konstatierten: Die El­liker waren verunsichert. Das ist nicht verwunderlich, wusste man doch bis zuletzt nicht, wie es um die Zusammenarbeit der beiden Behörden tatsächlich stand. Da halfen die Beteuerungen von privaten Sympathien wenig, den Beweis hätten die Bürger schwarz auf weiss ­gebraucht.

Beide Seiten haben es versäumt, mit ihren Argumenten zu überzeugen. Die «Nichts ändern, solange es gut ist»-Strategie der Schule scheint mit Blick auf die finanzielle Lage gar gutgläubig. Die Gegenseite provozierte mit der Initiative einen Entscheid, aber auch viel Un­ruhe in der Gemeinde. Das ist nicht förderlich, wenn die Ar­gumente «engere Zusammenarbeit» und «Synergien nutzen» lauten. Die Gemeindeordnung nur einmal anpassen zu müssen, leuchtet aus pragmatischer Sicht ein, den Ellikern wäre aber wohl mit Behörden, die sich ­einig sind, mehr gedient. (Landbote)

Erstellt: 06.06.2016, 10:59 Uhr

Nicole Döbeli, Redaktorin Landbote (Bild: Archiv LB)

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