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Unerhörtauf Durchzug

Besonders während einer Zugfahrt aufs Land gibt es oft kein Entkommen vor Wandergruppen in aufgekratzter Stimmung. Die Züge sind zwar turbomässig unterwegs, aber kurz. Wer jetzt nicht auf Durchzug schalten kann, der soll das Buch oder die Zeitung erst gar nicht in die Hand nehmen – er wird zum Zuhören genötigt.

Und weil die Fahrt an den Rhein zu wenig lange dauert, als dass jeder seine neueste Anekdote zum Besten geben könnte, fällt man sich ständig gegenseitig ins Wort. Die wie über Wochen für diesen einen Ausflug aufgesparten Erlebnisse überlagern sich akustisch, verkanten sich wie Eisschollen in einem Fluss im sibirischen Frühling.

Doch zu diesem vergnüglichen Volksschauspiel auf Schienen gehören noch weitere Darsteller. Da ist nämlich noch der obligate Spassvogel der Gruppe zu erwähnen. Es ist meistens ein Er, der schon am Morgen im Zug laut über das erste Glas über Mittag nachdenkt, einen Witz nach dem anderen raushaut und alles kommentiert, was er im und vom Zug aus entdeckt.

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