Zum Hauptinhalt springen

Weihrauch und andere Konsumgüter

Auch Klöster müssen heute wirtschaftlich geführt werden. Die Zeit der adligen Erbschaften ist spätestens seit dem Untergang der Adelsherrschaft vorüber. Ordenshäuser, die ihren historischen Baubestand erhalten und ihren christlichen Auftrag erfüllen wollen, müssen Geld verdienen.

Wer die institutionalisierte Ökonomisierung, den «Klostershop», besucht, erlebt ein anschauliches Panorama dessen, was sich verändert hat: Vor einigen Jahren noch gab es in solchen «Devotionalienhandlungen» vor allem geweihte Kerzen, Rosenkränze, Christopherus-Medaillen für das Auto und Kruzifixe für die eigenen vier Wände der katholischen Familie.

«Ein Klostershop ist heute eine transzendental angehauchte Konsumwelt mit breitem Sortiment.»

Tobias Engelsing, Museumsdirektor und Kolumnist

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.