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Rote Karten statt Tore und Punkte

Der FCW bleibt am Tabellenende stecken – auch mit der nominell besten Mannschaft. Gegen Aufsteiger Rapperswil-Jona verlor er 0:1, weil er aus vielen Chancen nicht ein Törchen zustande brachte.

Jordi Lopez (links) wurde als erster FCW-Spieler des Feldes verwiesen. Es folgten ihm Nicolas Stettler und Diego Ulrich.
Jordi Lopez (links) wurde als erster FCW-Spieler des Feldes verwiesen. Es folgten ihm Nicolas Stettler und Diego Ulrich.
Heinz Diener

Kalt liess keinen dieses Duell des FCW gegen den Aufsteiger vom Obersee, der ihn schon in der 2. Runde im heimischen Grünfeld unangenehm überrascht hatte. Am Schluss ärgerten sich manche der immerhin 3300 auf den Tribünen mehr über den Schiedsrichter, der in der 73. Minute den Winterthurer Innenverteidiger Jordi Lopez und in der 89. Minute den Rechtsverteidiger Nicolas Stettler wegen wiederholten Foulspiels nach einer zweiten Verwarnung vom Platz gestellt hatte. Und der schliesslich in der Nachspielzeit auch noch Dario Ulrich direkt vom Platz schickte, weil er dessen Aktion gegen Mychell Da Silva als Notbremse taxierte.Über die dritte Rote Karte könnte man diskutieren, aber relevant war sie nicht mehr. Nicht zu diskutieren braucht man über die beiden ersten, denn sie waren gerechtfertigt. Lopez war von Anfang an schlecht im Spiel, musste zu oft zu Fouls greifen – womöglich wäre gescheiter gewesen, ihn deshalb auszuwechseln. Und Stettler trafs, als der FCW in der Endphase in Unterzahl zwar mit sehr viel Eifer, aber auch schon fast Verzweiflung den Ausgleich anstrebte.

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