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Rychenberg in Rücklage

Der HC Rychenberg verliert auch das zweite Spiel der Best-of-7-Serie gegen Meister Wiler-Ersigen. Nach dem 1:5 (1:1, 0:0, 0:4) vor knapp 700 Zuschauern in Kirchberg liegen die Winterthurer 0:2 im Hintertreffen.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des Schlussdrittels. Da brachten Matthias Hofbauer und Deny Känzig Wiler-Ersigen 3:1 in Führung, was aus Winterthurer Sicht vermeidbar war. Denn Hofbauer verwandelte einen Freistoss direkt, weil kein Rychenberger den Weg zum Tor zustellte. Und den Angriff, der zu Känzigs 3:1 führte, hätte HCR-Captain Nils Conrad unterbinden können, doch der Ball versprang ihm unglücklich. Insgesamt aber ging die Führung und danach der Sieg der Berner in Ordnung, denn sie hatten mehr und die besseren Tormöglichkeiten, die sie aber insbesondere im Mitteldrittel ungenutzt liessen. Auch, weil Rychenbergs Goalie Ruven Gruber einen guten Match machte.

Es waren kleine Fehler, die zur Niederlage Rychenbergs führten. Das grösste Manko der Winterthurer liegt aber im Angriff, wie die Ausbeute zeigt: Nur ein Tor in zwei Spielen (nach dem 0:3 in Winterthur) sind für Unihockey-Verhältnisse sehr, sehr wenig. Erschwerend kam am Samstag hinzu, dass Topskorer Fredrik Holtz schon im ersten Drittel verletzt ausfiel. Michel Schwerzmann, der Holtz' Position einnahm, glückte zwar kurz darauf das 1:1, aber mehr als einen Konter wie diesen liess Wiler nicht zu.

Zwei Spiele, 1:8 Tore: Das ist bis dahin eine klare Aussage. Dafür hat der Meister aber ziemlich viel tun müssen. Auch das zweite Spiel der Serie hätte zumindest zwei Drittel lang auf beide Seiten kippen können. Doch im Playoff gewinnt meist der, der weniger Fehler macht. Das war bisher Wiler-Ersigen. Die dritte Partie der Serie findet am nächsten Samstag wieder in Kirchberg statt. Dann muss Rychenberg zulegen, sonst wirds ganz schwierig.

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