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Schon wieder kommt der FCB

Mit einem 2:1 in Bellinzona erledigte der FCW seine Pflicht in der 2. Cup-Runde, ohne die Nerven seiner Anhänger zu sehr zu beanspruchen. Dass er es danach in den Achtelfinals mit dem den FC Basel zu tun kommt, ist nichts Neues. Es ist das bereits vierte Treffen mit ihm seit dem Frühjahr 2012.

FCW-Captain Davide Callà (links) bekommt es im Achtelfinal mit seinem ehemaligen Klub FC Basel zu tun.
FCW-Captain Davide Callà (links) bekommt es im Achtelfinal mit seinem ehemaligen Klub FC Basel zu tun.
Carlo Reguzzi

Im Comunale zu Bellinzona wurde diese Version des Cup-Klassikers von Klein gegen Gross geboten: Der FCW als (nicht ganz so) Grosser spielte ernsthaft genug, um die (nicht ganz so Kleine) ACB zu besiegen. Die Winterthurer waren nicht annähernd so grossartig, dass es zu einer Demonstration gereicht hätte. Die Tessiner spielten – wie sie aus ihrer Perspektive fanden – einen guten, kämpferisch gar sehr guten Match. Eine Überraschung war zwischendurch nicht ausgeschlossen, denn die ACB glich kurz nach der Pause das frühe 0:1 aus. Aber am Ende und nach der fixen Reaktion des FCW aufs 1:1 war es doch der Sieg eines Favoriten, der dafür weder Glück noch fremde Hilfe beanspruchte. Die Winterthurer war überlegen genug für einen Erfolg, dessen Berechtigung auch von den Tessinern nicht angezweifelt wurde.«Hauptsache gewonnen» – das war also die, für derlei Anlässe übliche, Winterthurer Kürzestanalyse. Leiter Sport Oliver Kaiser sagte es noch auf dem Platz so: «Wichtig ist nur, dass wir am Sonntagabend im Topf sind, wenn die nächste Runde ausgelost wird.» Trainer Ralf Loose war mit der Gesamtleistung nicht unzufrieden. Schliesslich hatte auch er gesehen, «dass wir das Spiel doch in der ersten Halbzeit sicher unter Kontrolle hatten. Ich hätte eigentlich nie gedacht, dass noch ein Ausgleich fallen könnte.» Aber dieser Ausgleich fiel, weil es der FCW – auch das für solche Anlässe nicht untypisch – versäumt hatte, dem Gegner mit einem zweiten Tor den Glauben an eine Überraschung zu nehmen.

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