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Schwere Niederlage für den FCW

Was als Spitzenspiel angekündigt war, endete für den FCW mit einem Desaster: Vor 3800 Zuschauern unterlag er auf der Schützenwiese Lausanne-Sport 0:6 (0:2).

Der ersatzgeschwächte FC Winterthur tat sich gegen Lausanne-Sport schwer. Im Bild der Winterthurer Luca Radice vor dem gegnerischen Tor gegen Andi Zeqiri von Lausanne Sport.
Der ersatzgeschwächte FC Winterthur tat sich gegen Lausanne-Sport schwer. Im Bild der Winterthurer Luca Radice vor dem gegnerischen Tor gegen Andi Zeqiri von Lausanne Sport.
Nathalie Guinand
3800 Zuschauer kamen auf die Schützenwiese und hatten sich auf ein Spitzenspiel eingestellt.
3800 Zuschauer kamen auf die Schützenwiese und hatten sich auf ein Spitzenspiel eingestellt.
Nathalie Guinand
Am kommenden Sonntag, 11, August, bekommt der FC Winterhtur die Möglichkeit, sich in Vaduz mit einer starken Reaktion zu rehabilitieren.
Am kommenden Sonntag, 11, August, bekommt der FC Winterhtur die Möglichkeit, sich in Vaduz mit einer starken Reaktion zu rehabilitieren.
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Der Match bestand aus zwei Teilen: In einem ersten, der bis zum Ablauf der ersten Minute der zweiten Halbzeit dauerte, führte Lausanne die Entscheidung herbei.

Was danach kam, war ein Schaulaufen der wie erwartet starken und spielfreudigen Romands, bei dem die Winterthurer ganz, ganz schlecht aussahen. Einige liessen sich gehen, was sich nicht wiederholen darf. Immerhin: Pfiffe gabs nach Spielschluss nur vereinzelt.

Schwache Abwehrleistung

Wenn eine Mannschaft sechs Tore kassiert, muss man nicht lange fragen, warum sie verloren hat. Die Winterthurer zeigten eine schwache Abwehrleistung.

Die Absenz von Spielern wie Hajorovic, Lekaj oder Callà war unerwartet heftig zu spüren.

Immer wieder luden sie die Lausanner mit Stellungsfehlern, mangelhaftem Zweikampfverhalten oder Fehlzuspielen im Aufbau zum Toreschiessen ein. Trotzdem dauerte es bis zur 27. Minute, ehe das 0:1 durch Per-Egil Flo fiel. Aldin Turkes erhöhte in der 27. Minute und kaum war zur zweiten Halbzeit angespielt, stands durch Maxime Dominguez bereits 3:0 und der Ausgang war klar. Andi Zeqiri, Joël Geissmann und Alexandre Pasche waren die weiteren Torschützen.

Zu erwähnen ist: Der FCW hatte in der ersten Halbzeit auch seine Chancen. Der emsige Luka Sliskovic zwang Lausannes Goalie Thomas Castella zu einer hervorragenden Parade, und Nuno Da Silva hatte mit einem Pfostenschuss Pech.

Das zeigte, dass auch die Waadtländer in der Defensive nicht immer sattelfest waren. Aber bei weitem nicht derart inferior wie der FCW, der die Absenz von Spielern wie Hajorovic, Lekaj oder Callà unerwartet heftig zu spüren bekam.

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