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Sind die Würfel wirklich gefallen?

Der versprochene Blick auf die bauliche Zukunft des ehemaligen Busdepots Deutweg bot eine faszinierende Alternative zur städtischen Planung. Zurück an den Start wurde gegen den Widerstand von Baustadtrat Josef Lisibach gefordert.

Was geschieht mit dem ehemaligen Busdepot? Im Café-des-Arts wurde am Mittwoch heiss darüber diskutiert.
Was geschieht mit dem ehemaligen Busdepot? Im Café-des-Arts wurde am Mittwoch heiss darüber diskutiert.
Heinz Diener

Die Würfel sind eigentlich schon gefallen. Diese Botschaft wiederholte Baustadtrat Josef Lisibach an der Café-des-Arts-Veranstaltung am Mittwochabend, wo unter der Leitung von Jakob Bächtold, stellvertretender Chefredaktor des «Landboten», über die architektonische Zukunft des teilgeschützten Busdepots Deutweg debattiert wurde. Die defensive Mantra überrascht nicht. Denn eben hatte Architekt und ZHAW Professor Frank Mayer eine radikale Alternative vorgestellt, die weit über die städtischen Absichten und Abmachungen mit den drei Wohnbaugenossenschaften hinausging. Statt das bestehende Quartier mit gemeinnützigem Wohnungsbau zu ergänzen schlug Mayer einen urbanen Schwerpunkt vor. Seine Botschaft: Damit die denkmalgeschützten Fragmente wie etwa die auch konstruktiv interessante Urhalle sinnvoll für Kulturanlässe freigespielt werden können, braucht es nicht nur ein integrierendes Konzept, sondern auch den Mut, den Ort seiner einstigen funktionalen Bedeutung entsprechend weiterzuentwickeln – mit neuer städtischer Dichte sowie Höhe und einer Nutzungsvielfalt, die Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung und Kultur integriert. Im Wesentlichen geschieht dies mit einem U-förmigen, zum Teil achtgeschossigen Baukörper, der sich um die alten Kernbauten legt.

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