Winterthur

Siska-Streit kommt vor Gericht

Im Streit rund um die Immobilienfirma Siska hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Könnten sich bald vor Gericht wieder treffen: Siska-Präsident Günter Heuberger (links) und Heinrich Schifferle.

Könnten sich bald vor Gericht wieder treffen: Siska-Präsident Günter Heuberger (links) und Heinrich Schifferle.

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Die Zürcher Staatsanwaltschaft III für qualifizierte Wirtschaftskriminalität hat im Fall Günter Heuberger gegen Heinrich Schifferle Anklage erhoben. Dies bestätigte der leitende Staatsanwalt Peter Pellegrini am Freitagnachmittag gegenüber dem «Landboten». Es wird damit zu einem Prozess vor dem Winterthurer Bezirksgericht kommen.

Hintergrund ist ein Streit zwischen Siska-Präsident Günter Heuberger und Heinrich Schifferle als ehemaliger Geschäftsführer der Immobilienfirma. Schifferle ist in der Öffentlichkeit auch als Präsident der Schweizer Fussball-Liga bekannt.

Bereits vor vier Jahren wurde Schifferle von Heuberger entlassen und in mehreren Punkten angezeigt. Die Vorwürfe lauteten unter anderem auf Bereicherung und ungetreue Geschäftsbesorgung. Staatsanwalt Peter Pellegrini sagt, die jetzige Anklage sei nicht in allen einst angezeigten Punkten erfolgt, einiges sei inzwischen rechtskräftig eingestellt worden.

Bis jetzt Stillschweigen

Völlig offen ist also derzeit, welche Delikte Schifferle tatsächlich noch vorgeworfen werden und welches Strafmass gefordert wird.

Die Beteiligten äusserten sich zur Neuigkeit bisher nicht. Bis anhin galt zwischen Schifferle und Heuberger eine 2015 unterzeichnete Stillschweigevereinbarung.

(Der Landbote)

Erstellt: 07.09.2018, 16:38 Uhr

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