Winterthur

Stadtpolizist geschlagen – 150 Tage Gefängnis

Wie aus einem aktuellen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hervorgeht, sitzt derzeit ein Mann im Gefängnis, weil er einen Stadtpolizisten im Einvernahmezimmer geschlagen hat.

Ein Beamter der Stadtpolizei Winterthur wurde im Einvernahmezimmer von einem IV-Rentner ins Gesicht geschlagen.

Ein Beamter der Stadtpolizei Winterthur wurde im Einvernahmezimmer von einem IV-Rentner ins Gesicht geschlagen. Bild: Archiv/Stadtpolizei Winterthur

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Zugetragen hat sich der Fall bereits am 26. Februar. Damals versuchte der IV-Rentner am Oberen Graben einer anderen Person Methadon zu verkaufen. Die Portion à 50 Milliliter bot er für 20 Franken an. Er wurde allerdings beim Verkaufsversuch von der Stadtpolizei erwischt und auf den Polizeiposten am Obertor mitgenommen.

Im Einvernahmezimmer 5 schlug er dann während der Befragung einem Stadtpolizisten mit der flachen Hand gegen das Gesicht, der Polizist verletzte sich nur leicht und trug Schürfwunden davon. Auch als ihm daraufhin mit Verstärkung eines zweiten Beamten Handfesseln angelegt wurden, setzte der Mann sich körperlich zur Wehr.

Weil er zwölf «teilweise einschlägige Vorstrafen» aufweist, sitzt der Mann nun eine unbedingte 150-tägige Freiheitsstrafe ab. Zudem muss er eine geringe Geldstrafe von 10 Tagessätzen à 30 Franken zahlen. Der Mann hat den Strafbefehl akzeptiert und nicht ans Bezirksgericht weitergezogen.

Erstellt: 10.06.2019, 15:53 Uhr

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