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Stadtrat will schlanker werden

Der Stadtrat Illnau-Effretikon wird kleiner: Er verschlankt sich von neun auf sieben Mitglieder. Dies sei keine Sparübung, heisst es im Grossen Rat, es sei eine Anpassung an die Gegebenheiten der Zeit.

Künftig sind weniger Stühle notwendig, wenn der Stadtrat von Illnau-Effretikon tagt.
Künftig sind weniger Stühle notwendig, wenn der Stadtrat von Illnau-Effretikon tagt.
Keystone

«Man merkt es am Regen, der wärmer wird», begrüsste Ratspräsident Roger Miauton am Donnerstag das Parlament in ­Illnau-Effretikon, «es ist die ­letzte Sitzung vor den Sommer­ferien.» Traktandiert waren einige gewichtige Geschäfte. Die ­Geschäftsprüfungskommission (GPK) hatte den städtischen Geschäftsbericht 2015 geprüft und dem Grossen Rat unterbreitet. Ohne Diskussion wurde dieser einstimmig abgesegnet. Einzig sagte Brigitte Röösli (SP), sie vermisse im gegenüber früher verkürzten Ablauf die beiden Punkte, die der Stadtrat vormals jeweils aus dem Geschäftsbericht aufgegriffen hatte, um sie vor dem Grossen Rat zu erläutern. Sie habe diesen Einblick geschätzt. «Grundsätzlich bin ich auch für straffe Abläufe», sagte sie am Donnerstag. Aber es sei generell Vorsicht geboten: «Wir entwickeln uns vom Parlament zum Apéroment», beanstandete die Gemeinderätin die politische Kultur im Parlament. Einer haste schneller durch die Sitzungen als der andere, nur, damit man rasch zum geselligen Teil überschreiten könne. Ein Trend, der ihr missfalle: «Zusammensitzen ist auch wichtig. Wir sind aber gewählt, um Politik zu machen», ermahnte sie.

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