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«Stellt euch vor, wie reich ihr wärt, würdet ihr die Frauen arbeiten lassen»

Die Amerikanerin Alexandra Dufresne ist Rechtsdozentin, hat drei Kinder und lebt seit drei Jahren in der Schweiz. Sie findet es absurd, zwischen Kind und Karriere wählen zu müssen.

Alexandra Dufresne will Frauen motivieren, sich zu trauen und ihren Platz einzufordern.
Alexandra Dufresne will Frauen motivieren, sich zu trauen und ihren Platz einzufordern.
Johanna Bossart

In einem Blogartikel mit dem Titel «Moving to Switzerland Made Me a Better Feminist» schreiben Sie, dass Sie erst mit Sexismus konfrontiert wurden, als Sie vor drei Jahren von den USA in die Schweiz zogen. War das wirklich so?

Ich hatte als weisse, gut gebildete Frau mit finanziellen Ressourcen in den USA viel Glück und Privilegien. Meine Erfahrung lässt sich nicht generalisieren. Als Anwältin habe ich in einer profitgetriebenen Branche gearbeitet. Dort wurde Geschlechterdiskriminierung nicht toleriert, weil sie ökonomisch ineffizient ist. In der Schweiz ist das anders. Fast alle Ausländerinnen, die ich treffe, sind schockiert.

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