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Steuergeld für Wärmeverbünde

Um die Klimaziele zu erreichen, will der Stadtrat Aquifer neu lancieren, mit Subventionen.

Stadtwerkchef Marco Gabathuler (links) und FDP-Stadtrat Stefan Fritschi. Der Gesamtstadtrat beauftragt Stadtwerk, die Wiederaufnahme des Projektes Aquifer neu zu prüfen.
Stadtwerkchef Marco Gabathuler (links) und FDP-Stadtrat Stefan Fritschi. Der Gesamtstadtrat beauftragt Stadtwerk, die Wiederaufnahme des Projektes Aquifer neu zu prüfen.

Im August 2017 zog der Stadtrat Aquifer den Stecker. Das 60-Millionen-Projekt, welches das Neuwiesenquartier vom Hauptbahnhof bis zur Blumenau mit Wärme aus dem Grundwasser heizen wollte, sei nicht rentabel. Zu diesem Schluss kam später auch die Studie eines externen Beraterbüros: Mit den tiefen Öl- und Gaspreisen könne man schlicht nicht konkurrieren. Das Risiko wäre gross, dass zu wenige Liegenschaften sich an den Wärmeverbund anschliessen und das Projekt in finanzielle Schieflage gerät. Ausserdem schreibt das Finanzhaushaltsrecht des Kantons vor, dass ein Projekt in einem Eigenwirtschaftsbetrieb binnen fünf Jahren in die schwarzen Zahlen kommen muss – Aquifer hätte das nicht geschafft.

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